Zuletzt aktualisiert
Juni 9, 2026
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Wie spricht man einen potenziellen Kunden auf LinkedIn an?

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Die Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden auf LinkedIn sollte sich nicht wie eine Kaltakquise mit zusätzlichen Schritten anfühlen. Dennoch folgen die meisten Kontaktnachrichten dem gleichen Muster: eine allgemeine Kontaktanfrage, ein Produktangebot, das unmittelbar nach der Annahme verschickt wird, und eine Folgeanfrage zwei Tage später, in der um ein fünfzehnminütiges Gespräch gebeten wird.

Kein Wunder, dass das Gespräch ins Leere läuft. Erfolgreiche Lead-Generierung auf LinkedIn hat weniger mit cleveren Vorlagen zu tun als vielmehr mit dem richtigen Zeitpunkt, der Relevanz und dem Kontext. Die besten Vertriebsprofis sprechen keine Fremden an. Sie sprechen Menschen aus einem bestimmten Grund an.

Eine durchdachte Nachricht an die richtige Person ist fast immer wirkungsvoller als ein perfekt formulierter Werbebrief an den falschen Interessenten.

Der Aufbau von Gesprächen auf LinkedIn beginnt schon lange bevor man auf „Senden“ klickt. Schon ein paar kleine Änderungen in der Herangehensweise können den Unterschied ausmachen zwischen Ignoriertwerden und dem Beginn einer sinnvollen Diskussion.

Bevor Sie Kontakt aufnehmen, vergewissern Sie sich, dass es sich um den richtigen Interessenten handelt!

Konversationen auf LinkedIn scheitern oft schon vor der ersten Nachricht – nicht wegen eines schlechten Textes, sondern weil die Nachricht die falsche Person erreicht hat. Schon ein paar Minuten Recherche können die Antwortrate deutlich verbessern.

Bevor Sie eine Verbindungsanfrage oder eine Nachricht senden, überprüfen Sie bitte Folgendes:

✔️ Der Interessent entspricht dem Profil des idealen Kunden

✔️ Die Position verfügt über Kaufkraft oder Einfluss

✔️ Das Unternehmen passt zum Zielmarkt

✔️ Es liegt ein relevanter Anlass vor, beispielsweise eine Finanzierungsrunde, eine Einstellungsinitiative, eine Beförderung oder ein kürzlich veröffentlichter Beitrag

✔️ Aktuelle Aktivitäten auf LinkedIn liefern den Kontext für die Personalisierung

✔️ Die Botschaft löst ein Problem, das für den potenziellen Kunden von Bedeutung ist

✔️ Es gibt einen klaren Grund, warum ich mich gerade jetzt melde

Die Kundenakquise auf LinkedIn wird wesentlich einfacher, wenn der richtige Zeitpunkt und die Relevanz Hand in Hand gehen. Eine mittelmäßige Nachricht, die an die richtige Person gesendet wird, ist oft erfolgreicher als eine perfekte Nachricht, die an die falsche Person geht.

Das 5-Stufen-Modell für die Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden auf LinkedIn

Schritt 1: Mach ein bisschen Hausaufgaben

Die besten Gesprächseinstiege stammen selten aus Vorlagen. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um das Profil, die Unternehmensseite, die neuesten Beiträge und den beruflichen Werdegang durchzugehen. Halte Ausschau nach etwas Konkretem, das einen natürlichen Einstieg ermöglicht. Eine gute Kontaktaufnahme wirkt fundiert, nicht automatisiert.

Schritt 2: Finden Sie einen Grund, Kontakt aufzunehmen

Menschen reagieren auf den Kontext. Eine aktuelle Werbeaktion, eine Förderankündigung, eine Einstellungsinitiative, ein Podcast-Auftritt oder ein LinkedIn-Beitrag bieten einen viel besseren Einstieg als eine zufällige Nachricht. Ohne Kontext wirkt die meisten Kontaktaufnahmen aufdringlich.

Schritt 3: Eine personalisierte Kontaktanfrage senden

Kontaktanfragen müssen nicht lang sein. Ein oder zwei Sätze reichen oft schon aus. Bringen Sie etwas Relevantes zur Sprache und erklären Sie, warum ein Gespräch sinnvoll sein könnte. Vermeiden Sie Produktwerbung. Das Ziel ist einfach, eine Beziehung aufzubauen.

Schritt 4: Beginnen Sie ein Gespräch, kein Verkaufsgespräch

Viele Verkäufer unterbreiten ihr Angebot unmittelbar nach der Annahme der Kontaktanfrage. Dieser Ansatz funktioniert selten.

✔️ Stellen Sie Fragen.

✔️ Ideen austauschen.

✔️ Zeige echtes Interesse.

Vertrauen kommt meist vor den Chancen; LinkedIn funktioniert am besten, wenn die Gespräche eher dem Networking als der Kundenakquise ähneln.

Schritt 5: Nachfassen, ohne aufdringlich zu wirken

Schweigen bedeutet nicht immer Desinteresse. Prioritäten ändern sich. Die Leute haben viel zu tun. Nachrichten gehen unter. Eine rücksichtsvolle Nachfassnachricht nach ein paar Tagen ist oft effektiver als mehrere Erinnerungen in schneller Folge. Geduld ist meist erfolgreicher als Hartnäckigkeit.

Die Formel in einem Satz

Recherche → Kontext → Verbindung → Gespräch → Nachbereitung. Ganz einfach!

Erfolgreiche Strategien zur Kundenakquise auf LinkedIn folgen dieser Abfolge, ganz gleich, ob das Ziel die Generierung von Leads, die Personalbeschaffung, der Aufbau von Partnerschaften oder Account-Based Marketing ist.

Fehler, die LinkedIn-Gespräche zum Scheitern bringen

Potenzielle Kunden lehnen nicht das Gespräch ab, sondern schlechte Ansätze. Ein paar wenige Gewohnheiten sind für den Großteil der ignorierten Nachrichten verantwortlich. Vermeiden Sie diese häufigen Fehler:

❌ Direkt nach der Annahme der Verbindungsanfrage mit dem Pitch beginnen

❌ Das Versenden langer Nachrichten voller Produktmerkmale und Unternehmensinformationen

❌ Das Gespräch ausschließlich auf das Angebot zu lenken

❌ Tägliche Nachverfolgung

❌ Für alle genau dieselbe Vorlage verwenden

❌ Personalisierung nur mit dem Vornamen

❌ Zu früh um eine Demo oder ein Treffen bitten

❌ Kontakt aufnehmen, ohne einen konkreten Grund zu haben

❌ Die jüngsten Aktivitäten auf dem Profil des Interessenten ignorieren

❌ LinkedIn wie eine Datenbank für Kaltakquise-E-Mails behandeln

Konversationen auf LinkedIn funktionieren anders als beim Versenden von E-Mails. Die Nutzer erwarten Relevanz, Kontext und authentische Interaktionen. Eine auf Networking ausgerichtete Herangehensweise ist fast immer erfolgreicher als eine, bei der der Verkauf im Vordergrund steht.

Die 4 besten Beispielnachrichten für verschiedene Situationen

Es gibt keine Botschaft, die in jeder Situation funktioniert. Der richtige Ansatz hängt von der Beziehung, dem Kontext und dem Grund für die Kontaktaufnahme ab.

1. Kaltakquise

Hallo {{first_name}},

Ich habe gesehen, dass {{company}} in letzter Zeit schnell gewachsen ist.

Viele Teams stehen in dieser Phase vor Herausforderungen im Zusammenhang mit {{problem}}.

Ich würde gerne wissen, ob Ihr Team derzeit daran arbeitet.

2. Vielversprechender Interessent

Hallo {{first_name}},

Deine letzten Beiträge zum Thema {{topic}} haben mir gut gefallen.

Die Sichtweise auf {{bestimmter Punkt}} stach besonders hervor.

Ich dachte, es wäre interessant, miteinander in Kontakt zu treten und Ideen auszutauschen.

3. Gegenseitige Verbindung

Hallo {{first_name}},

Mir ist aufgefallen, dass wir beide {{mutual_connection}} kennen.

Mir sind einige Gemeinsamkeiten zwischen unserer Arbeit aufgefallen, insbesondere im Zusammenhang mit {{topic}}.

Ich dachte, es wäre angebracht, mich vorzustellen.

4. Nachbereitung der Veranstaltung

Hallo {{first_name}},

Es war toll, bei {{event}} einige deiner Einblicke zu hören.

Die Diskussion rund um {{topic}} war besonders interessant.

Ich dachte, es wäre gut, in Kontakt zu bleiben.

Der Wortlaut ist weniger wichtig als die Absicht hinter der Botschaft.

Gute LinkedIn-Gespräche beginnen in der Regel mit Relevanz und Neugier, nicht mit einem Verkaufsgespräch.

So skalieren Sie die Kundenakquise auf LinkedIn, ohne dabei die persönliche Ansprache zu vernachlässigen

Pro Woche zehn potenzielle Kunden anzusprechen, ist noch überschaubar. Bei hundert wird es schnell chaotisch. Nachrichten stapeln sich. Nachfassaktionen geraten in Vergessenheit. Gespräche verlagern sich von LinkedIn auf E-Mail. Wichtiger Kontext geht verloren.

Einige Gewohnheiten erleichtern die Skalierung erheblich:

👉 Erfassen Sie LinkedIn-Kontakte automatisch, anstatt sich auf Tabellenkalkulationen zu verlassen

👉 Speichere E-Mails, Notizen und Unterhaltungen an einem Ort

👉 Organisieren Sie potenzielle Kunden in Listen und Pipelines

👉 Nutzen Sie Anreicherungsdaten, um Ihre Kundenansprache zu personalisieren

👉 Planen Sie Nachfassaktionen ein, damit Ihnen keine Chancen entgehen

👉 Nutzen Sie KI, um die Recherche und die Erstellung erster Entwürfe zu beschleunigen, ohne dabei die menschliche Note zu verlieren

Viele Teams kombinieren die Akquise über LinkedIn und die Kontaktaufnahme per E-Mail in einem einzigen Arbeitsablauf, anstatt sie als separate Kanäle zu behandeln. Tools wie folk helfen dabei, Kontakte zu zentralisieren, potenzielle Kunden direkt aus LinkedIn und Sales Navigator zu erfassen, Datensätze automatisch anzureichern und jede Interaktion an einem Ort nachzuverfolgen.

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Diese Sichtbarkeit erleichtert es, die Lead-Generierung auf LinkedIn zu skalieren, ohne dabei auf Personalisierung verzichten zu müssen!

Häufig gestellte Fragen

Wie findet man potenzielle Kunden auf LinkedIn?

Eine erfolgreiche Kundenakquise auf LinkedIn beginnt damit, die richtigen Personen anzusprechen. Informieren Sie sich über den potenziellen Kunden, suchen Sie nach relevanten Anknüpfungspunkten, senden Sie eine personalisierte Kontaktanfrage, beginnen Sie ein Gespräch, anstatt sofort mit dem Verkaufsgespräch loszulegen, und haken Sie durchdacht nach. Das Ziel ist es, Beziehungen aufzubauen, nicht nur Termine zu vereinbaren.

Wie sucht man auf LinkedIn nach potenziellen Kunden?

Potenzielle Kunden auf LinkedIn lassen sich mithilfe von Filtern wie Branche, Unternehmensgröße, Standort, Berufsbezeichnung und Führungsposition identifizieren. Aktuelle Beiträge, Einstellungsaktivitäten, Finanzierungsankündigungen und berufliche Veränderungen liefern zudem wertvolle Hinweise, die dabei helfen, die Kontaktaufnahme zu priorisieren. Viele Vertriebsteams nutzen Sales Navigator ihre Suche einzugrenzen und vielversprechende Kunden zu identifizieren.

Wie viele LinkedIn-Nachrichten sollte man bei der Kundenakquise versenden?

Qualität ist wichtiger als Quantität.

Zehn sehr persönlich gestaltete Nachrichten sind oft wirkungsvoller als hundert allgemeine. Die ideale Anzahl hängt vom Grad der Personalisierung und der verfügbaren Zeit ab, doch ist Beständigkeit in der Regel wichtiger als eine aggressive Kundenansprache.

Sollte eine Verbindungsanfrage eine Nachricht enthalten?

Eine kurze persönliche Nachricht kann dabei helfen, den Kontext zu verdeutlichen, insbesondere wenn eine gemeinsame Verbindung, ein gemeinsames Ereignis oder ein gemeinsames Interesse vorliegt. Ausführliche Kontaktanfragen sind jedoch selten notwendig. Ein oder zwei Sätze reichen oft aus.

Wie lang sollte eine Kontaktanfrage auf LinkedIn sein?

Kurze Nachrichten kommen in der Regel besser an als lange. Die erfolgreichsten LinkedIn-Nachrichten sind prägnant, lassen sich leicht überfliegen und konzentrieren sich auf ein einziges Ziel. Das Ziel besteht darin, ein Gespräch anzuregen, und nicht darin, jede einzelne Funktion oder jeden Vorteil zu erläutern.

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