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Juni 3, 2026
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So schreiben Sie jemandem auf LinkedIn eine Nachricht: Strategien zur B2B-Akquise

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Die meisten LinkedIn-Nachrichten scheitern, noch bevor der Empfänger den zweiten Satz gelesen hat. Nicht, weil das Angebot schlecht ist. Nicht, weil der potenzielle Kunde kein Interesse hat. Die Nachricht scheitert, weil sie sofort wie eine Kundenakquise wirkt.

Entscheidungsträger erhalten täglich Kontaktanfragen, unaufgeforderte Verkaufsgespräche und allgemeine Werbemitteilungen. Die meisten folgen genau dem gleichen Muster: eine kurze Vorstellung, ein vages Wertversprechen und die sofortige Bitte um ein Treffen.

❌ Das Ergebnis ist vorhersehbar: Geringe Antwortraten. Ignorierte Nachrichten. Frustrierte Vertriebsteams, die sich fragen, warum die Kontaktaufnahme über LinkedIn nicht mehr funktioniert. Die erfolgreichsten LinkedIn-Gespräche beginnen selten mit einem Verkaufsgespräch. Sie beginnen mit Relevanz. Der Absender versteht die Situation des potenziellen Kunden, geht auf etwas Konkretes ein und weckt genügend Neugier, um eine Antwort zu erhalten.

Aus diesem Grund ist die Kommunikation über LinkedIn zu einem so wichtigen Bestandteil des modernen Social Selling geworden. Wenn sie richtig eingesetzt wird, schafft sie Beziehungen noch vor dem Entstehen von Geschäftsmöglichkeiten, Vertrauen noch vor Verkaufsgesprächen und Vertrautheit noch vor der Kontaktaufnahme.

Mehr Nachrichten zu verschicken ist einfach. Bessere Gespräche zu führen ist das, was Ergebnisse bringt. 🔥

Was ist die LinkedIn-Nachrichtenfunktion?

💡 Unter „LinkedIn-Nachrichten“ versteht man die Kommunikation mit anderen LinkedIn-Nutzern über Direktnachrichten, Kontaktanfragen, InMails und laufende Unterhaltungen.

Im B2B-Bereich erfüllt es vielfältige Zwecke. Vertriebsteams nutzen es zur Neukundenakquise, Gründer zum Networking, Personalvermittler zur Kontaktaufnahme mit Kandidaten und Marketingfachleute zum Aufbau von Beziehungen zu potenziellen Kunden und Partnern.

Im Gegensatz zu E-Mails findet die Kommunikation über LinkedIn innerhalb eines beruflichen Netzwerks statt, in dem bereits ein Kontext vorhanden ist. Profile, Aktivitäten, gemeinsame Kontakte, Interaktionen mit Inhalten und der berufliche Werdegang liefern wertvolle Informationen, durch die sich Gespräche relevanter und persönlicher anfühlen können.

Dies ist ein Grund, warum die LinkedIn-Nachrichtenfunktion beim Social Selling eine so zentrale Rolle spielt. Anstatt völlig Fremde ohne jeglichen Kontext anzusprechen, können Fachleute Gespräche auf der Grundlage gemeinsamer Interessen, Branchendiskussionen, aktueller Beiträge, gemeinsamer Kontakte oder geschäftlicher Herausforderungen beginnen.

Bei richtiger Anwendung wirkt das Versenden von Nachrichten auf LinkedIn weniger wie eine Kaltakquise, sondern eher wie ein professionelles Gespräch. Das Ziel besteht nicht einfach darin, eine Nachricht zu senden. Das Ziel ist es, einen Grund zu schaffen, warum jemand antworten sollte.

Warum die meisten LinkedIn-Nachrichten scheitern

Der durchschnittliche LinkedIn-Nutzer erkennt ein Verkaufsgespräch innerhalb von Sekunden.

Leider sehen viele Akquisemeldungen alle gleich aus. Sie beginnen mit einem allgemeinen Kompliment, gehen direkt in eine Produktpräsentation über und enden mit der Bitte um ein Treffen. Der potenzielle Kunde durchschaut das sofort und ignoriert die Nachricht.

Ein weiterer häufiger Fehler ist das Versenden von Nachrichten ohne Kontext. Es fehlt jeglicher Bezug zum Unternehmen des Empfängers, zu dessen jüngsten Aktivitäten, zu den Herausforderungen der Branche oder zu seinem beruflichen Hintergrund. Die Nachricht hätte an jeden beliebigen Empfänger gerichtet sein können.

Auch der richtige Zeitpunkt spielt eine wichtige Rolle. Wenn man jemanden kontaktiert, der noch nie mit einem Profil, einem Beitrag oder einem Unternehmen interagiert hat, führt dies oft zu weniger guten Ergebnissen als eine Kontaktaufnahme nach mehreren aussagekräftigen Berührungspunkten.

Zu den häufigsten Fehlern bei der Kommunikation auf LinkedIn gehören:

❌ Zu frühes Pitchen

❌ Verwendung allgemeiner Vorlagen

❌ Übermäßige Personalisierung mit irrelevanten Details

❌ Lange Nachrichten schreiben

❌ Sofort um ein Treffen bitten

❌ Zu aufdringliche Nachfassaktionen

❌ Den Fokus auf das Produkt statt auf den potenziellen Kunden legen

Viele Fachleute gehen davon aus, dass das Problem in der Botschaft selbst liegt. In Wirklichkeit beginnt das Problem oft schon, bevor die Botschaft übermittelt wird.

Erfolgreiche LinkedIn-Gespräche sind in der Regel das Ergebnis einer guten Positionierung, relevanter Inhalte, konsequenter Interaktion und gut durchdachter Zeitplanung. Die Nachricht wird so einfach zum nächsten logischen Schritt in einer bestehenden Interaktion.

So schreiben Sie jemandem auf LinkedIn eine Nachricht: Ein 7-Stufen-Leitfaden

Schritt 1: Informieren Sie sich über den potenziellen Kunden, bevor Sie etwas versenden

Die Qualität einer LinkedIn-Nachricht entscheidet sich meist schon, bevor das erste Wort geschrieben wird.

Ein kurzer Blick auf das Profil eines potenziellen Kunden liefert oft genügend Informationen, um eine Kontaktaufnahme deutlich relevanter zu gestalten. Aufgabenbereiche, kürzlich erfolgte Beförderungen, Unternehmensmitteilungen, Aktivitäten in sozialen Medien und gemeinsame Kontakte können allesamt nützliche Gesprächseinstiege bieten.

Das Ziel besteht nicht darin, irgendein zufälliges persönliches Detail für eine künstliche Personalisierung zu finden. Das Ziel ist es, die Welt des Interessenten zu verstehen.

Zu den Fragen, die man sich vor der Kontaktaufnahme stellen sollte, gehören:

  • Was macht diese Person eigentlich?
  • Mit welchen geschäftlichen Herausforderungen könnten sie konfrontiert sein?
  • Mit welchen Inhalten beschäftigen sie sich?
  • Haben sie in letzter Zeit etwas gepostet?
  • Stellt das Unternehmen gerade neue Mitarbeiter ein, wächst es oder bringt es etwas Neues auf den Markt?
  • Gibt es eine gemeinsame Verbindung oder gemeinsame Erfahrungen?

Diese Recherche dauert meist nur wenige Minuten, entscheidet aber oft darüber, ob eine Nachricht beantwortet oder ignoriert wird. Die wirkungsvollsten Kontaktaufnahmen wirken relevant, weil sie tatsächlich relevant sind.

💡 Expertentipp: Vermeiden Sie es, Nachrichten mit Bemerkungen darüber zu beginnen, wo jemand studiert hat, wo er wohnt oder mit anderen oberflächlichen Versuchen der Personalisierung. Ein professioneller Kontext sorgt fast immer für intensivere Gespräche als persönliche Nebensächlichkeiten.

Schritt 2: Interagieren Sie, bevor die E-Mail im Posteingang landet

Es fällt viel leichter, ein Gespräch zu beginnen, wenn der potenzielle Kunde den Namen bereits kennt.

Ein einfacher Kommentar, eine aufmerksame Reaktion oder ein Beitrag zu einer laufenden Diskussion kann bereits Vertrautheit schaffen, noch bevor eine direkte Nachricht gesendet wird. Dieser Ansatz verringert Reibungsverluste und lässt die Kontaktaufnahme deutlich natürlicher wirken.

Das Ziel besteht nicht darin, Sichtbarkeit zu erzwingen.

Das Ziel besteht darin, sich in das berufliche Umfeld des potenziellen Kunden einzufügen, bevor man dessen Aufmerksamkeit einfordert.

Zu den wirksamen Maßnahmen zur Kundenbindung gehören unter anderem:

✔️ Kommentare zu aktuellen Beiträgen

✔️ Austausch relevanter Sichtweisen

✔️ Regelmäßig auf wertvolle Inhalte reagieren

✔️ Teilnahme an Branchendiskussionen

✔️ Zu echten beruflichen Meilensteinen gratulieren

Schon eine einzige aussagekräftige Interaktion kann die Art und Weise, wie eine künftige Botschaft aufgenommen wird, entscheidend verändern.

💡 Expertentipp: Die meisten LinkedIn-Nutzer erhalten jede Woche Dutzende von Kontaktanfragen. Nur sehr wenige erhalten durchdachte Kommentare. Die Sichtbarkeit beginnt oft schon im Feed, bevor die Nachricht den Posteingang erreicht.

Schritt 3: Sende eine Kontaktanfrage, die natürlich wirkt

Die Kontaktanfrage ist nicht der richtige Ort für ein Verkaufsgespräch.

Der einzige Zweck besteht darin, genügend Kontext zu schaffen, damit der potenzielle Kunde die Einladung annimmt. Viele Fachleute begehen den Fehler, ihr gesamtes Wertversprechen in die Kontaktanfrage zu packen. Das Ergebnis wirkt meist geschäftsmäßig und übermäßig aufdringlich.

Ein besserer Ansatz ist, sich kurz und konkret zu fassen.

Zum Beispiel:

„Der aktuelle Beitrag über die aktive Kundenakquise hat mir gut gefallen. Ich möchte die Inhalte gerne weiterverfolgen und auf dem Laufenden bleiben.“

Oder:

Ich habe festgestellt, dass wir im SaaS-Bereich mehrere gemeinsame Kontakte haben. Da dachte ich mir, es wäre sinnvoll, Kontakt aufzunehmen.“

Beide Beispiele schaffen einen Kontext, ohne Druck auszuüben.

Das Gespräch kann später stattfinden. In dieser Phase ist Akzeptanz wichtiger als Überzeugungsarbeit.

Schritt 4: Beginnen Sie das Gespräch, anstatt nur zu werben

Ein neuer Kontakt ist keine Einladung, eine Verkaufspräsentation zu halten.

Dennoch senden viele LinkedIn-Nutzer innerhalb weniger Minuten nach Erhalt einer Bestätigungsnachricht eine Produktwerbung. Dieser Ansatz verwandelt eine potenzielle Beziehung sofort in eine Transaktion. Eine bessere Strategie konzentriert sich zunächst auf den Dialog.

Beziehen Sie sich auf etwas Relevantes. Stellen Sie eine durchdachte Frage. Setzen Sie eine Diskussion fort, die durch den Inhalt angestoßen wurde. Zeigen Sie echtes Interesse an der Situation des potenziellen Kunden, bevor Sie geschäftliche Themen ansprechen.

Gute Gesprächseinstiege drehen sich oft um:

✔️Aktuelle Veränderungen in der Branche

✔️Gemeinsame berufliche Interessen

✔️Herausforderungen im Zusammenhang mit der Funktion des potenziellen Kunden

✔️Inhalte, die sie kürzlich veröffentlicht haben

✔️Öffentlich diskutierte Projekte oder Initiativen

Menschen reagieren auf Gespräche. Verkaufsgespräche ignorieren sie.

💡 Expertentipp: Wenn die erste Nachricht ohne Änderungen an 500 andere potenzielle Kunden verschickt werden könnte, ist sie wahrscheinlich nicht relevant genug, um eine Antwort zu erhalten.

Schritt 5: Verwenden Sie eine einfache Struktur für Ihre LinkedIn-Nachrichten

Viele Kontaktanfragen scheitern, weil sie zu viel auf einmal erreichen wollen. Ein potenzieller Kunde braucht beim ersten Kontakt weder eine Unternehmensgeschichte noch eine Auflistung der Funktionen, eine Erläuterung der Preise oder eine Einladung zu einem Termin. Die wirkungsvollsten LinkedIn-Nachrichten sind überraschend einfach.

Eine praktische Struktur sieht folgendermaßen aus:

Kontext → Beobachtung → Frage

Zum Beispiel:

Kontext:Ich habe die aktuelle Stellenanzeige für das SDR-Team gesehen.“

Feststellung:Viele SaaS-Unternehmen scheinen auch in diesem Jahr wieder kräftig in Outbound-Maßnahmen zu investieren.“

Frage:Hat die Neukundenakquise intern an Bedeutung gewonnen?

Dieses Format wirkt dialogorientiert, da es den Ablauf echter Fachgespräche widerspiegelt.

Die Nachricht gibt Anlass zur Antwort, statt zum Weggehen.

💡 Expertentipp: Fragen sind oft wirkungsvoller als Aussagen. Eine gut durchdachte Frage regt zur Teilnahme an, während eine Aussage das Gespräch meist beendet, bevor es überhaupt begonnen hat.

Schritt 6: Nachfassen (ohne verzweifelt zu wirken)

Viele Gespräche kommen einfach deshalb ins Stocken, weil der Zeitpunkt ungünstig war. Ein potenzieller Kunde ist vielleicht auf Reisen, steckt mitten in Besprechungen, kümmert sich um eine Produkteinführung oder räumt anderen Projekten Vorrang ein. Eine ausbleibende Antwort bedeutet nicht automatisch, dass kein Interesse besteht.

Deshalb sind gut durchdachte Nachfass-Nachrichten so wichtig. Der Fehler, den die meisten Fachleute machen, besteht darin, Nachrichten wie „Nur zur Erinnerung“ oder „Haben Sie meine letzte Nachricht gesehen?“ zu verschicken. Diese bieten keinen Mehrwert und erzeugen unnötigen Druck.

Ein stärkerer Anschluss führt etwas Neues ein:

👉 Eine wichtige Erkenntnis

👉 Ein aktueller Branchentrend

👉 Eine nützliche Quelle

👉 Eine Frage im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Gespräch

👉 Eine neue Sichtweise auf die Herausforderung des Interessenten

Das Ziel ist es, die Diskussion wieder in Gang zu bringen, und nicht, jemanden daran zu erinnern, dass er eine Nachricht ignoriert hat.

💡 Expertentipp: Zwei oder drei gut durchdachte Nachfass-E-Mails sind in der Regel effektiver als sechs allgemeine Erinnerungen. Beharrlichkeit ist wichtig, aber Relevanz ist noch wichtiger.

Schritt 7: Führen Sie das Gespräch über LinkedIn hinaus!

LinkedIn ist ein hervorragender Ort, um Kontakte zu knüpfen. Es ist jedoch nicht immer der beste Ort, um diese Kontakte zu pflegen.

Sobald echtes Interesse erkennbar ist, besteht das nächste Ziel darin, das Gespräch auf einen produktiveren Kanal zu lenken. Je nach Situation kann dies ein Telefonat, ein E-Mail-Austausch, eine Demo oder ein Treffen auf einer Fachmesse sein.

Der Übergang sollte sich natürlich anfühlen. Ein Interessent, der detaillierte Fragen stellt, von seinen Herausforderungen berichtet oder Interesse bekundet, hat bereits signalisiert, dass er bereit ist, das Gespräch fortzusetzen. An diesem Punkt wirkt der Vorschlag eines kurzen Gesprächs oft eher wie der logische nächste Schritt als wie eine Verkaufstaktik.

Die effektivsten Social-Selling-Workflows verbinden die Nutzung von LinkedIn mit einem strukturierten Beziehungsmanagement. Hier helfen Tools wie folk den Teams dabei, Gespräche zu erfassen, Interaktionen nachzuverfolgen und sicherzustellen, dass vielversprechende Geschäftsmöglichkeiten nicht in überfüllten Posteingängen untergehen.

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Die besten Vorlagen und Beispiele für LinkedIn-Nachrichten

Selbst das beste Messaging-Framework muss an die jeweilige Situation angepasst werden. Ein Gespräch zum Netzwerken erfordert einen anderen Ansatz als ein Gespräch zur Neukundenakquise oder eine Nachricht zur Wiederbelebung der Kundenbeziehung. Die folgenden Beispiele dienen als Ausgangspunkt. Das Ziel besteht nicht darin, sie Wort für Wort zu kopieren, sondern sie an den Kontext des potenziellen Kunden und den bereits laufenden Gesprächsverlauf anzupassen.

💡 Unabhängig von der Vorlage gilt immer dasselbe Prinzip: Die Nachricht sollte Neugier wecken, relevant sein und einen Grund zum Antworten bieten. Sie sollte nicht darauf abzielen, bereits beim ersten Kontakt close Abschluss close .

1. Netzwerkmeldung

„Hallo {{Vorname}}, ich bin bei meiner Recherche nach Unternehmen in der {{Branche}} auf dein Profil gestoßen. Einige deiner kürzlich geteilten Ansichten haben mir sehr gut gefallen. Ich dachte, es wäre toll, wenn wir uns vernetzen könnten.“

2. Werbebotschaft

„Hallo {{Vorname}}, mir ist aufgefallen, dass das Team von {{Teamname}} in letzter Zeit gewachsen ist. Viele Unternehmen in einer ähnlichen Phase stehen derzeit vor Herausforderungen im Zusammenhang mit {{spezifisches Problem}}. Ich würde gerne wissen, ob dies auch intern zu einem Schwerpunkt geworden ist.“

3. Empfehlungsnachricht

„Hallo {{Vorname}}, ich habe mich mit einigen Fachleuten aus der {{Branche}} unterhalten, und dabei ist dein Name mehrmals gefallen. Da dachte ich mir, es wäre sinnvoll, mich bei dir zu melden und mich vorzustellen.“

4. Nachricht zur Wiedergewinnung

„Hallo {{Vorname}}, ich bin auf einen deiner letzten Beiträge gestoßen und habe mich an unser früheres Gespräch über {{Thema}} erinnert. Ich würde gerne wissen, ob sich seitdem etwas geändert hat.“

Wie spricht man einen potenziellen Kunden auf LinkedIn an, ohne aufdringlich zu wirken?

Die beste Kundenakquise auf LinkedIn fühlt sich selten wie reine Akquise an. Vertriebsprofis gehen oft davon aus, dass sie einen cleveren Pitch, ein attraktiveres Angebot oder eine überzeugendere Botschaft brauchen. In Wirklichkeit liegt der größte Unterschied oft in der Herangehensweise selbst.

Bei aufdringlicher Kundenansprache steht der Absender im Mittelpunkt. Bei effektiver Kundenansprache steht der potenzielle Kunde im Mittelpunkt.

Bevor du eine Nachricht verschickst, stell dir eine einfache Frage:„Warum sollte das diese Person interessieren?“ Wenn sich die Antwort um das Produkt, das Unternehmen oder ein Verkaufsziel dreht, geht das Gespräch wahrscheinlich vom falschen Ansatz aus. Besser ist es, sich erst die Aufmerksamkeit zu verdienen, bevor man darum bittet.

Dies kann durch Inhalte, Kommentare, gemeinsame Kontakte, gemeinsame Interessen, Branchenkenntnisse oder aufmerksame Beobachtungen geschehen. Der potenzielle Kunde sollte das Gefühl haben, dass die Nachricht speziell für ihn verfasst wurde und nicht aus einer Standard-Akquisesequenz stammt.

Zu den praktischen Grundsätzen gehören unter anderem:

✔️Informiere dich, bevor du Kontakt aufnimmst

✔️Zunächst Kontakt aufnehmen, bevor man eine Nachricht schickt

✔️An den beruflichen Kontext anpassen

✔️Stellen Sie Fragen, anstatt zu werben

✔️Halten Sie Ihre Nachrichten kurz und prägnant

✔️Konzentrieren Sie sich auf Gespräche, nicht auf Besprechungen

✔️Schaffe erst einen Mehrwert, bevor du Forderungen stellst

Schlussfolgerung

Die LinkedIn-Nachrichtenfunktion ist nach wie vor eine der effektivsten Möglichkeiten, um mit potenziellen Kunden, Partnern, Bewerbern und Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen.

Der Unterschied zwischen einer Nachricht, die ignoriert wird, und einer, die beantwortet wird, hängt selten allein von der Formulierung ab. Der richtige Zeitpunkt, die Relevanz, der Kontext und echtes Interesse spielen in der Regel eine weitaus größere Rolle als geschickte Formulierungen.

Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man LinkedIn als Kanal zum Aufbau von Beziehungen und nicht als Plattform für Werbemaßnahmen nutzt. Ein durchdachter Ansatz schafft Vertrauen, verbessert die Antwortraten und ebnet den Weg für substanziellere Geschäftsgespräche.

Für Teams, die die Kundenakquise auf LinkedIn in großem Umfang betreiben, hilft folk dabei, Kontakte zu organisieren, Interaktionen nachzuverfolgen und Gespräche in langfristige Geschäftsmöglichkeiten umzuwandeln, ohne dabei den Überblick über den gesamten Vertriebsprozess zu verlieren.

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