Entdecken Sie folk das CRM für personenorientierte Unternehmen
Jeden Tag geben Unternehmen Geld aus, um Besucher auf ihre Websites zu locken. Die meisten haben keine Ahnung, was danach passiert.
Besucher stöbern auf Produktseiten, lesen Fallstudien, vergleichen Preise und verlassen die Seite, ohne ein Formular auszufüllen. Einige kehren Tage später zurück. Andere schließen erst nach mehreren Besuchen einen Kauf ab. Ohne ordnungsgemäßes Tracking bleiben diese Aktionen unsichtbar.
Hier kommt das LinkedIn-Pixel ins Spiel. Mit nur wenigen Zeilen Code lässt sich aufzeigen, wie LinkedIn-Besucher mit einer Website interagieren, welche Kampagnen zu Conversions führen und welche Zielgruppen es sich lohnt, über das LinkedIn-Retargeting erneut anzusprechen.
Für B2B-Unternehmen, die in Content, Social Selling, Lead-Generierung oder bezahlte Werbung investieren, liefert das LinkedIn-Pixel die Daten, die erforderlich sind, um fundiertere Entscheidungen zu treffen, anstatt sich auf Vermutungen zu verlassen. Der Unterschied zwischen einer profitablen Kampagne und verschwendetem Budget liegt oft in der Nachverfolgung.
Was ist ein LinkedIn-Pixel?
Ein LinkedIn-Pixel, auch bekannt als LinkedIn Insight Tag, ist ein kleiner Tracking-Code, der auf einer Website installiert wird, um die Besucheraktivität und die Werbeleistung zu messen.
Damit können Unternehmen nachvollziehen, was passiert, wenn jemand auf eine LinkedIn-Anzeige klickt, eine Website besucht oder mit einer Kampagne interagiert. Die gesammelten Daten lassen sich nutzen, um Conversions zu verfolgen, den ROI zu messen und Zielgruppen für das LinkedIn-Retargeting aufzubauen.
Einfach ausgedrückt verbindet das LinkedIn-Pixel Aktivitäten auf LinkedIn mit dem Nutzerverhalten auf der Website. Ohne das Pixel können Werbetreibende zwar Klicks sehen, mit dem Pixel können sie jedoch erkennen, was diese Klicks tatsächlich bewirken.
Warum Sie ein LinkedIn-Pixel nutzen sollten
LinkedIn-Kampagnen ohne Pixel durchzuführen ist wie Vertriebsaktivitäten ohne CRM zu betreiben. Die Aktivitäten sind zwar sichtbar, doch die Ergebnisse lassen sich nur schwer messen. Das LinkedIn-Pixel liefert die Daten, die erforderlich sind, um zu verstehen, wie potenzielle Kunden nach dem Klicken auf eine Anzeige mit einer Website interagieren. Anstatt sich allein auf Klicks zu konzentrieren, lassen sich so die wirklich wichtigen Aktionen nachverfolgen, wie beispielsweise Anfragen nach Demos, das Ausfüllen von Kontaktformularen, Anmeldungen zu Webinaren oder das Herunterladen von Inhalten.
Zu den größten Vorteilen zählen:
✔️ Den ROI von Kampagnen genauer messen
✔️ Nachverfolgung von Conversions und Lead-Generierung
✔️ Zielgruppen für das LinkedIn-Retargeting aufbauen
✔️ Ermitteln von besonders erfolgreichen Kampagnen
✔️ Das Besucherverhalten verstehen
✔️ Optimierung der Werbeausgaben
✔️ Erstellung relevanterer Zielgruppensegmente
In B2B-Umgebungen, in denen Kaufprozesse oft langwierig sind und mehrere Berührungspunkte umfassen, gewinnt das Pixel noch mehr an Bedeutung. Ein potenzieller Kunde kann mit mehreren Kampagnen in Kontakt kommen, bevor er eine Conversion tätigt. Das Insight Tag hilft dabei, diese Interaktionen miteinander zu verknüpfen und ein klareres Bild davon zu vermitteln, welche Faktoren den Umsatz beeinflussen.
Ohne ordnungsgemäßes Tracking basiert die Optimierung auf Annahmen. Mit einem LinkedIn-Pixel basiert die Optimierung auf Daten.
Wie funktioniert das LinkedIn-Pixel?
Das LinkedIn-Pixel wird aktiv, sobald ein Besucher eine Website aufruft, auf der das Insight-Tag installiert ist.
Wenn jemand eine Seite besucht, erfasst das Pixel die Interaktion und sendet anonyme Daten an LinkedIn zurück. Anhand dieser Informationen können Werbetreibende nachvollziehen, welche Zielgruppen ihre Website besuchen, welche Seiten das größte Interesse wecken und welche Aktionen zu Conversions führen.
Der Prozess umfasst in der Regel vier Phasen:
- Ein Nutzer klickt auf eine LinkedIn-Anzeige oder interagiert mit Inhalten.
- Der Nutzer besucht eine Website, die das LinkedIn-Pixel enthält.
- Das Pixel erfasst den Besuch sowie alle vordefinierten Konversionsaktionen.
- LinkedIn nutzt diese Daten für die Berichterstellung, die Nachverfolgung von Konversionen und die Erstellung von Zielgruppen.
Im Laufe der Zeit liefert das Insight-Tag ein immer klareres Bild vom Besucherverhalten. Werbetreibende können erkennen, welche Kampagnen Ergebnisse erzielen, anhand von Seitenbesuchen Retargeting-Zielgruppen erstellen und zukünftige Kampagnen anhand realer Leistungsdaten optimieren. Je genauer die Conversions konfiguriert sind, desto wertvoller werden die Daten.
Wie installiere ich das LinkedIn-Pixel?
Die Installation des LinkedIn-Pixels dauert nur wenige Minuten und erfordert Zugriff auf den LinkedIn Campaign Manager oder eine Tag-Management-Lösung für Websites wie beispielsweise den Google Tag Manager.
Schritt 1: Öffnen Sie den LinkedIn Campaign Manager
Melden Sie sich bei Campaign Manager an und wählen Sie das Werbekonto aus, in dem das Pixel verwendet werden soll.
Schritt 2: Rufen Sie den Bereich „Insight-Tag“ auf
Gehen Sie zu „Analysieren“ → „Insight-Tag“. LinkedIn generiert einen eindeutigen Tracking-Code, der mit dem ausgewählten Werbekonto verknüpft ist.
Schritt 3: Kopieren Sie den Pixel-Code
Kopieren Sie den vollständigen Insight-Tag-Code, den Sie von LinkedIn erhalten haben.
Schritt 4: Fügen Sie den Code in die Website ein
Füge den Code vor dem schließenden Tag ein </body> Fügen Sie das Tag auf jeder Seite der Website ein. Alternativ können Sie es über den Google Tag Manager einbinden, um zukünftige Aktualisierungen zu vereinfachen.
Schritt 5: Installation überprüfen
Kehren Sie zum Kampagnenmanager zurück und überprüfen Sie den Status des Insight-Tags. LinkedIn beginnt mit der Erfassung der Website-Aktivitäten, sobald das Tag korrekt installiert ist.
Schritt 6: Conversion-Ereignisse erstellen
Legen Sie die wichtigsten Aktionen fest, wie beispielsweise Demo-Anfragen, Formularübermittlungen, Webinar-Anmeldungen oder das Herunterladen von Ressourcen. Anhand dieser Ereignisse wird die Kampagnenleistung gemessen.
Schritt 7: Retargeting-Zielgruppen erstellen
Sobald sich der Traffic erhöht, erstellen Sie Zielgruppen auf der Grundlage von Website-Besuchen, bestimmten Seitenaufrufen oder konversionsbezogenen Aktionen, um LinkedIn-Retargeting-Kampagnen zu optimieren.
💡 Expertentipp: Installieren Sie das Insight-Tag, bevor Sie Kampagnen starten. Auch wenn Werbung derzeit keine Priorität hat, schafft das frühzeitige Sammeln von Zielgruppendaten später wertvolle Möglichkeiten für das Retargeting.
Schlussfolgerung
Das LinkedIn-Pixel ist eines der wichtigsten Tools zur Messung der Werbeleistung auf LinkedIn. Es hilft Unternehmen dabei, Conversions zu verfolgen, das Besucherverhalten zu verstehen und Zielgruppen für das LinkedIn-Retargeting aufzubauen.
Ohne diese Funktion stützt sich die Kampagnenoptimierung weitgehend auf Klicks und Impressionen. Mit ihr lassen sich jeder Besuch, jede Conversion und jede Interaktion der Zielgruppe messen.
Für B2B-Teams, die in LinkedIn-Anzeigen, Lead-Generierung und Social Selling investieren, ist die Installation des LinkedIn-Pixels oft eine der einfachsten Maßnahmen, die auf lange Sicht die größte Wirkung erzielen kann.
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